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| Chávez als Literaturberater Obamas | | Drucken | |
| Samstag, 18. April 2009 | |
![]() Ein Buch für Obama »Ich fühle großen Optimismus und bin besten Willens, voranzukommen, und damit haben wir gut angefangen«, sagte Chávez in einem Telefongespräch mit dem staatlichen Fernsehsender Venezolana de Televisión (VTV). Er halte es für gut möglich, dass sich die gegenwärtige respektvolle Haltung der US-Administration gegenüber Kuba konsolidiere. »Es ist an der Zeit für einen wirklichen Neuanfang«, so der venezolanische Präsident. Wie der Rundfunksender YVKE Mundial berichtet, schenkte Chávez am Rande der Begegnung dem US-Präsidenten das Buch »Die offenen Adern Lateinamerikas« von Eduardo Galeano. Dieses erstmals in den 70er Jahren erschienene Buch behandelt die Ausbeutung der Naturressourcen Lateinamerikas durch die Kolonialmächte von Ende des 15. bis Ende des 20. Jahrhunderts und gilt bis heute als Standardwerk für die Geschichte der Region. Er habe auch keinen Zweifel, dass sich die USA und Venezuela in ihren bilateralen Beziehungen einander annähern werden. So berieten US-Außenministerin Hillary Clinton und Chávez bereits über die Ernennung eines neuen US-Botschafters in Caracas und umgekehrt. Im September 2008 hatten beide Länder gegenseitig die Botschafter des jeweiligen anderen Landes ausgewiesen. Venezuela hatte mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen auf die Verwicklung der USA in den versuchten Sturz des bolivianischen Präsidenten Evo Morales reagiert. |















