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Übergang zum Sozialismus: Weitere Teile der Erdölindustrie verstaatlicht |
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Freitag, 8. Mai 2009 |
 Das Öl gehört allen In Venezuela sind weitere Teile der Erdölindustrie unter staatliche Kontrolle gestellt worden, die bislang noch privat geführt worden waren. Dazu gehören Anlagen und Güter von Zulieferern, Subunternehmen und Fördergesellschaften, die nun vom Staatsunternehmen PDVSA übernommen werden. Für die Arbeiter dieser Betriebe hat die Verstaatlichung positive Folgen, für sie gelten künftig die Bestimmungen des Erdöl-Tarifvertrages von PDVSA mit allen Vergünstigungen. Agenturbereichten zufolge besetzten Soldaten am Donnerstagabend (Ortszeit) im Haupt-Ölfördergebiet Maracaibo erste Anlagen und Einrichtungen von rund 20 Unternehmen.
Wie Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Donnerstag erklärte, stellt die Verstaatlichung dieser teile der Erdölindustrie einen weiteren Schritt beim Übergang Venezuelas vom Kapitalismus zum Sozialismus dar. So bedeute die Entscheidung zur Verstaatlichung eine Befreiung der Arbeiter von kapitalistischer Ausbeutung, betonte der Staatschef.
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