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Chávez will Spannungen mit Kolumbien entschärfen |
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Samstag, 8. August 2009 |
 Hugo Chávez Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Rückkehr des venezolanischen Botschafters in Kolumbien, Gustavo Márquez, nach Bogotá angekündigt. Die Regierung in Caracas hatte ihren obersten Vertreter im Nachbarland zurückgerufen, nachdem die Beziehungen zwischen beiden Staaten durch die geplante Einrichtung von US-Militärbasen sowie durch Vorwürfe aus Kolumbien, wonach Venezuela die FARC-Guerrilla mit Waffen beliefert habe, belastet worden waren. Er werde nicht auf Provokationen des Imperiums hereinfallen, mit dem ein Krieg zwischen beiden Ländern provoziert werden sollte, betonte der venezolanische Staatschef.
»Wir müssen einen Krieg zwischen Kolumbien und Venezuela verhindern, wir müssen unsere Völker vor einer noch größeren Tragödie bewahren, als wie wir sie bisher erlebt haben«, betonte Chávez. Er habe nicht den geringsten Zweifel, dass das Imperium einen Krieg zwischen beiden Staaten provozieren wolle, weil dies der beste Vorwand wäre, »damit sie kommen, um ihren Frieden aufzuzwingen«.
Zugleich unterstrich Chávez, dass die Völker beider Länder sich bewußt werden müssen, welche Gefahr die geplanten US-Stützpunkte in Kolumbien, deren Zahl bereits mit sieben angegeben wird, für die Stabilität in der Region bedeuteten. »Das Imperium will Kolumbien zum Israel Lateinamerikas machen, und das erste Ziel heißt Venezuela. Die Kolumbianerinnen und Kolumbianer müssen sich dessen bewußt sein, denn wir haben die Aufgabe vor uns, den Krieg zu verhindern«, unterstrich der venezolanische Präsident. |